Richtig untergehenTaucher tummeln sich bevorzugt auf den Inseln. Wegen ihrer stark zerklüfteten Küste bieten Brac und Šolta ein ideales Revier für Entdecker inklusive einem antiken Amphorenfeld. Wracks, Grotten und Amphoren bieten auch die Tauchreviere der Šibenik-Inseln. Geschichte unter Wasser lässt sich in der See vor Rovinij und Pula finden: Dort sind ganze Flotten in den Weltkriegen untergegangen. Weniger bekannt, aber dafür umso interessanter ist die Westküste der Insel Dugi Otok. Schwämme, Tintenfische, Anemonen, aber auch Tunfische sind hier zu sehen.
Wo bläst der Wind?Einer der windigsten Spots für Surfer heißt Braèki-Kanal, der zwischen den Inseln Braè und Hvar verläuft. "Eingestiegen“ wird am Goldenen Horn. Bei Bol schlagen bei günstigen Windverhältnissen mit bis zu 2,5 Metern die höchsten Wellen an den Strand. Beste Zeit: morgens. Auch der Pelješki-Kanal zwischen Korèula und Pelješsak eignet sich bestens fürs Brett. Die Wellen sind hier nicht ganz so hoch wie in Bol, aber dafür ist der Wind Kennern zufolge besser. Einstieg: Viganj.
Zwei bis vier Beaufort wehen beständig um die Inselgruppe der Kornaten. Maestral und Scirocco sorgen für Surf-Wind, der sich bestens eignet, um von Insel zu Insel zu hüpfen. Einstiegspunkte: Pašman und Dugi Otok. Langschläfer darf man nicht sein, wenn man in Prešuk bei Opatija die besten Wellen erleben möchte. Dort weht nur frühmorgens eine starke Brise.
Pirat sein für eine WocheMit dem Boot lässt sich die kroatische Küste auf bequeme Weise erkunden. So genannte ein- bis zweiwöchige "Piraten-Kreuzfahrten“ werden von fast allen Veranstaltern angeboten. Je nach Komfort-Bedürfnis kann entweder an Bord oder an Land übernachtet werden. Verschieden Routen stehen zur Auswahl. Bei eigener Anreise kostet eine einwöchige Tour mit Vollpension ab 259 Euro pro Person (TUI), mit Flug und Halbpension ab 467 Euro (Neckermann Reisen).