
Umfragen und erfahrung haben geZeigT, dass es eine große Zahl von menschen auf der welt gibt, die noch nie von kroatien, wohl aber von dubrovnik gehört haben. wenn leute dubrovnik vom flugzeug, vom auto oder vom schiff aus zum ersten mal erblicken, prägt sich ihnen der anblick dieser stadt dauerhaft ein. das unwahrscheinliche Gefühl für urbane harmonie, die kreative kraft, die es dem menschen ermöglicht hat, einen bau zu vollenden, den die natur mit der harten mediterranen Geomorphologie begonnen hat, begeistert heute ebenso wie vor Jahrhunderten. und die Begeisterung schließt das Wunder der Selbstbehauptung ein, die der Dubrovniker zeigte sich auf allen Feldern des menschlichen Schaffens, Kriege, Erdbeben, Feuer und Epidemien beharrlich überdauerte. Das Genie u einschließlich der Gastronomie. Die harten, unverrückbaren stadtmauern Dubrovniks und der Republik Dubrovnik hatten ihren Kontrapunkt in der großen Beweglichkeit und dem Forscher-, Handels-und Abenteuergeist der Dubrovniker Seefahrer und ihrer faszinierenden Flotte eleganter Segelschiffe, die in einzelnen geschichtlichen Epochen ihresgleichen in der Welt suchte. Zu all dem Reichtum von Klima und Land in der Umgebung von Dubrovnik auf Peljesac und den Inseln haben die Dubrovniker Seefahrer von ihren Reisen unermüdlich Samen, Setzlinge, Früchte und Gewürze von exotischen Märkten mitgebracht und auf diese Weise zugleich auch kulina rische Ideen aus entfernten Regionen. Der kulinarische Multikulturalismus herrscht in Dubrovnik bereits seit Jahrhunderten. In der modernen Küche dieser Region bewahrt sich diese einzigartige Tradition bis heute in ihrer ganzen Breite -von der volkstümlichen Küche, wo Speisen auf dem Feuer und über der Glut zubereitet werden wie heute noch vor allem in den Dörfern Konavljes, bis zu den luxuriösesten Adriarestaurants mit ihrem herrschaftlichen Blick auf die stadtmauern.
Dubrovniker käse
In der Region von Dubrovnik wird traditionell ein fester Schafskäse hergestellt, der zu kleinen Scheiben geformt wird. Während der Reifung wird er mehrfach mit Olivenöl bestrichen. Viele Dubrovniker Restaurants haben große Gläser in ihren Regalen, in denen diese Käse in Olivenöl liegen.
Die NeretvamündunG
Die Neretvamündung begeistert so sehr mit ihrem wilden, ungewöhnlichen Anblick, dass der Besucher beim ersten Anblick das Essen vergisst und sich sicher damit zufrieden geben würde, in dem Boot, mit dem er das Labyrinth der Arme erforscht, nebenbei ein Sandwich zu essen, um sich ganz auf die ständigen Veränderungen der Landschaft zu konzentrieren. Aber dennoch ist die Neretvamündung vor allem für Gastronomen das Paradies auf Erden. Denn an der Neretvamündung gedei hen unter der Erde, auf der Erde, im Wasser und in der Luft Sorten, die einzig für den kulinarischen Genuss geschaffen zu sein scheinen. Ihre erste Attraktion ist in jedem Fall der Aal. An den Neretva-Aalen labte sich schon der römische Kaiser Vespasian, wie archäologi sche Funde im Ort Vid zeigen. Für seinen Geschmack sorgt schon das Wasser der Neretva: Gäste sind immer wieder überrascht, wenn Dubrovniker Süßspei-sie sehen, wie die lokalen Fischer ihren Durst mit dem Wasser stillen, auf dem se, eine Variante der sie fahren. Der Aalfang erfordert große Schneenockerln, einer Fertigkeit und Erfahrung, denn Aale sind schlangenartige, schnelle, schlüpfsüßen Spezialität der rige und gerissene Geschöpfe, die ihre Wiener Küche. Fähigkeiten durch ihr unwahrscheinliches Überleben zwischen ihren Brutplätzen im Saragossameer und ihrem Lebensraum an der Neretvamündung beweisen. Hier werden sie bisweilen über einen Meter groß. Die größten Exemplare sind immer Weibchen, die Männchen sind nur halb so groß. Die Herbstaale sind dicker und fetter, aber die Frühlingsaale werden von den meisten Kennern mehr geschätzt. Aber gerade der Fettgehalt des Aals bürgt für sein saftiges Fleisch, wenn er gekonnt zubereitet wird. Ein kleiner Spieß, an dem Aalstücke von fünf bis zehn Zentimetern aufgereiht werden, ist wahrscheinlich die beste Art der Aalzubereitung. Das Fett löst sich dann langsam auf, tränkt die Muskeln, und der Überschuss fließt ab. Aale werden auch auf dem Grill zubereitet, und aus ihnen wird Brudet gekocht. Im schwarzen Brudet sind die Aale meistens in Begleitung von Fröschen, der zweiten großen gastronomischen Attraktion der Mündung. Wildenten und Blesshühner runden dieses Angebot ab. Die Neretvamündung ist eines der fruchtbarsten Gebiete Kroatiens überhaupt. Dies gilt für außerordentliches Gemüse, Obst (insbesondere Mandarinen und Trauben) und Getreide, und zwei oder sogar drei Ernten sind in dieser Gegend nichts Außergewöhnliches. Den Pflanzen kann man fast beim Wachsen zusehen, an Sonne und Wasser fehlt es dieser spektakulären Kraft der Natur nie, die sich an der Neretvamündung zu allen Jahreszeiten zeigt.
Selbst die Gastronomen halten ihre Gäste nicht nur im Restaurant nahe der archäologischen Ausgrabungsstätte in Vid, sondern sie servieren kleinere Mahlzeiten direkt auf den Booten, ein zweites Frühstück auf den kleinen Inselchen und große Mahlzeiten im Restaurant.
Rosinen – der Geschmack von sÜssen das neretvaGebiet ist ein wahres meeresfrÜchterisotto ist ein obliGatrauben,
meer und warmem wind. paradies fÜr Gastronomen. torischer posten auf den karten der tavernen und restaurants.
Die genialen Dubrovniker haben ihre Fähigkeiten auf den unterschiedlichsten Gebieten unter Beweis gestellt, so auch in der Gastronomie.
Vitalität und Virilität hebt und natürlich weil ihr auch eine starke Wirkung als Aphrodisiakum zugeschrieben wird. Anfang August begeben sich die Meeräschen auf ihren Weg von der Neretvamündung zur Halbinsel Peljesac, immer am selben Tag und auf denselben Wegen. Auf Peljesac genießt man die Butarga nur auf eine Weise, dünn geschnitten zu Brot und Wein. Solche dünn geschnittenen Butargascheiben erinnern an Dukaten, und sie sind ebenso begehrt! Neben den Austern von ston ist die Butarga die größte Spezialität von Peljesac und der Bucht von ston. Im Mund schmilzt die Butarga langsam und hinterlässt Diese Fischessenz, ein starkes Konzentrat aus Eiweiß Wellen ihres vollen, starken und Hormonen, wird durch Trocknen des Rogens der weiblichen Meeräsche gewonnen. Sie heißt Butarga und ist nicht nur deshalb geschätzt, weil es davon wenig gibt, sondern auch, weil sie schon in geringen Mengen die Geschmacks. Dies ist eine einzigartige Erfahrung, die ein Genießer nicht so leicht ver- gessen wird.